Neugestaltung einer Freianlage in Schlottenhof

Ein Spiel- und Verweilplatz im künstlerisch gestaltenden Gesamtzusammenhang

Auf Basis des im ISEK entwickelten Nachnutzungskonzeptes ist auf der Abbruchfläche Egerstraße 58 in Schlottenhof die Neuanlage eines Spielplatzes für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren umgesetzt worden. Zudem soll sich die Fläche zum Aufenthalts- und Verweilort für die umliegenden Anwohner und deren Besucher entwickeln.

Der Entwurf nahm die Bestandstopographie nach dem Abbruch zum Anlass, die Umgestaltung der Fläche unter einen künstlerisch gestaltenden Gesamtzusammenhang zu stellen: `Das alte Schlottenhofbad`. Diesem Thema ordnet sich die Geländegestaltung und Ausstattung, Bepflanzung und Materialwahl unter.

Durch den Abbruch der ehemaligen Porzellanfabrik war auf dem Gelände eine Mulde in zentraler Lage entstanden, welche einen Meter tiefer als der angrenzende Straßenraum am Kieselmühlenweg liegt. Um aufwendige und kostenintensive Geländeauffüllungen zu vermeiden, wurde vorgeschlagen, die aktuelle Bestandssituation prinzipiell beizubehalten und daraus das Thema des Ortes zu entwickeln. Der Weg vom Haupteingang führt als Hohlweg in die Senke. Ein Rundweg um die zentrale Spielfläche überwindet den Höhenunterschied.

Die Bepflanzung unterstreicht das Thema durch Blattformen und Farbe. Die wichtigsten Elemente hierbei sind ca. acht neue Baumpflanzungen, immergrüne Sträucher und eine geschnittene Hecke, als Abgrenzung zum Zufahrtsweg.

Der Spielplatz wurde durch eine Zaunanlage eingefasst. Die Spielelemente aus Holz, Metall und Beton sollen vornehmlich zum freien Spiel, zum Klettern, Springen und Balancieren animieren. Die Sitzbänke um das Spielfeld laden zum Verweilen ein.

Text: Stadt Arzberg

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