Seit über 30 Jahren wieder möglich: Eine Brotzeit hoch über der Röslaugrund

Gasthof im Gsteinigt mit renovierter Terrasse

„Ganz genau lässt es sich nicht nachvollziehen wann die Terrasse das letzte mal bewirtet wurde. Im Gespräch mit Gästen könnte es schon zwischen 30 und 40 Jahre her sein“, sagt Michael Rögner vom Gasthof im Gsteinigt in Elisenfels. Gegen 1885 soll das Haus in seiner jetzigen Form entstanden sein, weiß der Gastwirt zu berichten. Seit acht Jahren betreibt er es nun, mittlerweile gemeinsam mit seiner Frau Inge.

Die renovierte Terrasse an der Ostseite des Hauses bietet einen beruhigenden Blick auf die dicht bewaldete, grünen Abhänge der hier beginnenden Felsschlucht, durch die sich die Röslau ihren Weg nach Arzberg gebahnt hat. Der Wind streicht sanft durch die Blätter der Bäume, die Vögel zwitschern – weder der Lärm einer Straße noch einer städtische Geräuschkulisse stören die Stille. Das einzige was man vernehmen kann ist das Rauschen der Röslau. Auf der Terrasse lässt sich die angenehme Morgensonne genießen, bevor die Schatten des Gasthauses sie vor der Mittagshitze schützen.

Seit dem auf der Terrasse wieder bewirtet wird, erhalten die Wirtsleute viel positiven Zuspruch. Die Gäste schätzen das Ambiente und die Ruhe. Auch dass der Biergarten kaum mehr von der Straße einsehbar ist, ist den Leuten angenehm aufgefallen.

Auf der anderen Seite, vor dem Haus, haben die Rögners nun eine Bank platziert, an der sich Wanderer und Radfahrer ohne Bewirtung selbst verpflegen können. Auch ein Fahrradständer aus einem großen Holzstamm haben sie aufgestellt, damit die Gäste ihr Fahrrad sicher abstellen können.

Das Angebot an Speisen und Getränke soll noch speziell für die Terrasse angepasst werden. „Wir denken das gerade im Sommer ein kleiner leichter Snack sowie ein eiskaltes Getränk mit einem Schuss Wein oder Sekt sehr gefragt sein könnten“, meint Inge Rögner. Was es genau geben wird, daran arbeiten die beiden noch, aber die Ideen nehmen langsam Gestalt an.

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