Rechtzeitig zum Zuckerhutfest am Pfingstmontag wurde ein nicht alltäglicher und sehr witterungsbeständiger Wegweiser durch die Firma Tröger Karosserie- und Fahrzeugbau GmbH im Auftrag des Fichtelgebirgsvereins Arzberg aufgestellt. Das stählerne Abbild der Waldenfelswarte ersetzt den in die Jahre gekommenen Wegweiser aus Holz, der nicht mehr zu retten war, und lässt keine Fragen über das zu erreichende Wanderziel auf dem Arzberger Hausberg offen.
Schweres Gerät des Mitarbeiters Karl-Heinz Gmeiner hat die Firma Tröger hingegen auffahren müssen, um die von ihr gefertigten Bänke rund um den von Andreas Tröger auf Wunsch seines vor Kurzem verstorbenen Vaters Hans-Günther gepflanzten Lindenbaums auf dem Arzberger Hausberg „Zuckerhut“ bei der Waldenfelswarte aufzustellen. Jene sind Karl und Hans-Günter Tröger gewidmet, jahrzehntelang Obmänner der Ortsgruppe Arzberg des Fichtelgebirgsvereins und Gründer vieler Ortsgruppen.
H.-G. Tröger war außerdem maßgeblich an der Errichtung einer Hütte und des inzwischen höchsten Aussichtsturmes des Fichtelgebirges, der Waldenfelswarte, beteiligt. Er war Initiator der volkskundlichen Gerätesammlung des Vereines, aus dem später das Volkskundliche Gerätemuseum Arzberg/Bergnersreuth hervorgegangen ist, und hat in seiner Heimatstadt viele Spuren (z.B. der Eisenhammer beim Rathaus, die Nagelmaschine, …) hinterlassen. Er war weiterhin Kulturpreisträger und Träger des Bundesverdienstkreuzes.
Karl Tröger war neben seinen umfangreichen Tätigkeiten als Obmann in den Ortsgruppen Schirnding und Arzberg jahrzehntelang Kassenprüfer des Hauptvereins des FGV und wurde mit der Ehren- und Dankmedaille der Stadt Arzberg ausgezeichnet.
Beide wurden neben der Ehrenmitgliedschaft in Ihrem Ortsverein und dem Hauptverein mit dem goldenen Siebenstern des Hauptvereins ausgezeichnet. So wundert es nicht, dass die Familien und allen voran Andreas Tröger die Bänke auf dem Zuckerhut seinem Vater H.-G. und seinem Patenonkel Karl gewidmet hat.
Text / Fotos: Werner Tröger, Schirnding








